seit 2008

Kindertagesstätte in Kathmandu

In Kathmandu verbringen viele äusserst arme Kinder, die sich den Schulbesuch nicht leisten können, ihre Tage auf der Strasse und sind dort allen möglichen Gefahren ausgesetzt (Kriminalität, Drogenabhängigkeit, Ausbeutung und Missbrauch). Unter diesen Umständen und ohne Zugang zu Bildung wird es ihnen kaum gelingen, sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Es handelt sich grösstenteils um Kinder aus mittellosen Familien, die auf der Suche nach Glück aus ihren jeweiligen Heimatbezirken in die Hauptstadt gezogen sind; oft sind es Kinder aus Einelternfamilien oder solche, die der Obhut von Verwandten anvertraut wurden, die selbst zu arm sind, um sich wirklich um sie kümmern zu können.


Die Kam For Sud Tagesstätte beherbergt etwa fünfzig dieser Kinder, die in der Schule eingeschrieben sind.
Dort erhalten sie morgens eine vollwertige Mahlzeit und nachmittags einen Zvieri, Unterstützung bei den Hausaufgaben, medizinische Grundversorgung sowie Begleitung bei Spiel- und Sportaktivitäten.


Das Personal besteht aus festangestellten Pädagogen und jungen Leuten, die zum ersten Mal als Animateure und Schulassistenten arbeiten (einige von ihnen sind im Kam For Sud Bauernhof-Waisenhaus aufgewachsen), sowie aus zwei Köchen.

Die Leiter der Zentren arbeiten auch mit den Müttern der Kinder zusammen, um das Bewusstsein für Hygiene, Gesundheit und Ernährung zu schärfen.